Spiel gegen SV N.A.

Bild von Simon

Sturm und Drang

"Für neun Tore muss ich nicht ins Millerntor," müssen sich die Zuschauer am vergangenen Sonntag in Nettelnburg nach dem Gastauftritt der Freibeuter in Braun-Weiß gedacht haben. Denn noch deutlicher als die Begegnung zwischen Robben, Ribery & Co. und der Bundesliga-Elf des FC St. Pauli war das Spiel ausgegangen, auf das die wunderbare Frühlingssonne des Nordens 90 Minuten geschienen hatte.BITTE WEITERLESEN KLICKEN

Mit Rücksicht auf den elektronischen Regenwald will die SHOR (Sechste Herren Online Redaktion) an dieser Stelle nicht ein ganzes Telefonbuch mit einem detaillierten Szenenbericht zu allen Toren füllen. Die Mannschaft vom Millerntor war, und dies sei ganz ohne Arroganz gesagt, über die gesamte Distanz die bessere Mannschaft und konnte mit fußballerischen Mitteln eine Dominanz im Spiel mit und ohne Ball aufrecht erhalten. Energisch vorgetragene Angriffe setzten die Offensivspieler in regelmäßigen Abständen gut in Szene, allein Kai Simons konnte das Leder rekordverdächtige vier Mal ins Netz bugsieren.

Nach der klaren Halbzeitführung von 5:0 Toren wechselte Trainer Schirmer auf vier Positionen, auch Uli Goethe betrat den Platz - doch nicht wie gewohnt in defensiver Position oder auf den Außen, sondern in der Spitze! Und die Tormaschine in spe machte sich gleich ans Werk, ackerte und rackerte. Inzwischen hatten die Piraten auf 8:0 erhöht, doch Geheimrat Goethe wollte die Leiden der jungen Nettelnburger noch verschlimmern...einen Abpraller nahm er auf Höhe des Sechzehners aus vollem Lauf mit der Brust mit, legte ihn am letzten Verteidiger vorbei und spitzelte die Kugel dann am machtlosen Torhüter vorbei zum ersten Saisontreffer in die Maschen. Damit durfte er sich gemeinsam mit Paul, David, Jasper und Gorden zu Kai auf der Torschützenliste eintragen. Glückwunsch allen Torjägern.

Der Blick geht nun nach vorn. Die Meisterschaft konnte sich Glashütte bereits sichern (an dieser Stelle auch an die Pokalfinalgegner von 2009 unsere Glückwünsche), nun gilt alle Konzentration dem Pokalwettbewerb.

Fazit

Was kann die Mannschaft aus diesem Spiel für die restlichen Aufgaben der Saison mitnehmen? Eine ganze Menge: eine über 90 Minuten aufrecht gehaltene Konzentration ist die Grundvoraussetzung für die Drucksituationen der kommenden Spiele. Eine konditionell starke Vorstellung der ersten Elf, aber auch das Vertrauen in die Jungs auf der Auswechselbank machen die SHOR zuversichtlich, dass ein Titel diese Saison weiterhin in der Hand der Mannschaft selbst liegt.

FORZA